Rituelle Körperhaltungen und ekstatische Trance

nach Dr. Felicitas Goodman®

        

Rituelle Körperhaltungen 

Rituelle Körperhaltungen nach Dr. F. Goodman® stammen aus der anthropologischen Forschung  und sind ein Zugangsweg zu gesteigerten Wachbewusstseins-Zuständen.

Sie ermöglichen ein gezielt aufsuchbares und kontrollierbares Erleben - die "ekstatische Trance".  

 

 In weiten Teilen der Welt sind Trancezustände auch heute noch gesellschaftlich anerkannte Wege, um Körper, Geist und Seele in Balance zu halten.  

Durch die Forschungsarbeit der Anthropologin Dr. F. Goodman wurde diese spezielle schamanische Technik wieder für die Anwendung in unserer modernen Welt erschlossen.

Zur Unterscheidung von anderen Trancezuständen bezeichnete sie das willentliche Verändern des Bewußtseinszustandes mittels rhythmischer Anregung als "ekstatische Trance".   

 

 

Rituelle Körperhaltungen sind meist einfach und klar im Erleben, nachhaltig in der Wirkung und können ein wertvoller Beitrag sein für ganzheitliche Ansätze von Heilung und Entwicklung.   

 

 

 

 

 

 

Wirkungen:

 

•  Ihre Kreativität und Intuition nehmen zu.

•  Ihre innere Kraft und Selbstvertrauen
   wachsen.

•  Sie aktivieren ihre körpereigenen   
   Selbstheilungskräfte.

•  Sie können Entscheidungen      
   schneller und fundierter treffen.

•  Ihre Fähigkeiten und bereits    
   bestehende Lösungsansätze  
   werden bekräftigt.

•  Sie erfahren Verbundenheit    
   mit dem Gewebe des Lebens.

  

 

 

Wer kann eine rituelle Körperhaltung machen ?

 

•  Die Fähigkeit, in einen Trancezustand zu gehen, ist in   
   jedem Menschen biologisch angelegt.  
 

• Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wenn Sie neugierig  
   sind und eine Frage oder eine Absicht mitbringen, kann es  
   losgehen.
 

•  Alkohol, Drogen und Psychopharmaka sind nicht erlaubt 

•  Körperliche Einschränkungen stellen in der Regel kein
   Hindernis dar
  

 

Rhythmus 

Die rhythmische Stimulation mit einer Trommel oder Rassel ist ein jahrtausendealte Technik, um eine Veränderung des Wachbewußtseins herbeizuführen. 

 

Haltung

 

Die Anthropologin Dr. F. Goodman forschte 1977 mit Studenten über Trancezustände und entdeckte, dass Trancen mit Trommel oder Rassel wesentlich tiefer und qualitativ eindeutiger wurden, als sie sie mit Körperhaltungen bestimmter antiker Figuren kombinierte. Die Art der Haltung beeinflusste auch den Erfahrungsschwerpunkt des Erlebens. Nahezu 100 Haltungen wurden bisher erforscht und in ihrer Wirkung als Tor und Steuerungsinstrument für das Betreten von Bewußtseinsfeldern beschrieben.

 

Physiologische Auswirkungen 

 

• Hirnstrommessungen haben gezeigt, dass es bei    
  einer rituellen Körperhaltung zu charakteristischen  
  Veränderungen der verschiedenen Frequenzbereiche   
  kommt. Diesen Zustand kann man  als „entspannte   
  Hochspannung“  bezeichnen. Das elektrische Potential  
  verschiebt sich gleichzeitig in Richtung zunehmender  
  Wachheit. Bei diesen Messungen war ein deutlicher  
  Unterschied zur Hypnose, Meditation oder Channeling  
  festzustellen.

• Die Möglichkeit, durch Veränderung der  
  Skelettmuskelspannung das Geschehen während der  
  Trance zu steuern, wurde im EEG bestätigt.

• Mit Beginn einer ekstatischen Trance kommt es zu   
  dem ungewöhnlichen Effekt,dass der Blutdruck absinkt,  
  während  der Pulsschlag sich erhöht.

• Der Spiegel der Stress auslösenden Hormone im Blut geht
  zurück, während Beta – Endorphine, körpereigene Opiate  
  mit schmerzstillender und euphorisierender Wirkung  
  ausgeschüttet werden.

• Auch eine starke Aktivierung des Immunsystems konnte
  beobachtet werden.

• Das visionäre Erleben wird möglicherweise dadurch
  angeregt, dass die Zirbeldrüse vermehrt DMT - ein  
  psychoaktives Alkaloid - produziert.

 

Gesteigertes Wachbewusstsein

 

Eine rituelle Körperhaltung führt in einen gesteigerten Wachzustand.

Haltung, Rhythmus und Klang synchronisieren die verschiedenen Gehirnareale miteinander und bringen sie mit kollektiven Bewußtseinsfeldern in Verbindung. So fliessen Informationen in unsere inneren Prozesse ein, die wir aus herkömmlicher Sicht nicht wissen können. Das Bewußtsein kann in Bereiche vordringen, die jenseits des Alltäglichen liegen und ermöglicht so eine Integration von bislang nicht gesehenen Aspekten der Seele.

Diese haben mit Kreativität, Inspiration und Heilung zu tun.

Es können sowohl körperliche Veränderungen wie Wärme auftreten, als auch Intuitionen oder visionäres Erleben. 

Die Teilnehmer erfahren Wohlwollen und Geborgenheit.

Im Sprachgebrauch moderner Theorien kann man sagen, dass uns die rituellen Körperhaltungen mit der „impliziten Ordnung“ (Bohm), der „Noosphäre“ (Teilhard de Chardin) oder mit „morphischen Feldern“ (Sheldrake) verbinden.

Informationen aus dem menschheitlichen Wissenschatz können in uns einfliessen, ohne daß es uns bewußt ist und werden dann abgerufen, wenn wir sie brauchen. 

 

Anwendungsmöglichkeiten: 

 

  • Lebenskrisen (Partnerschaft, Familie, Beruf, Sinnsuche...)
  • Unterstützung der Persönlichkeitsentwicklung
  • Teambildung in Firmen und Organisationen
  • Verhaltensstörungen und -auffälligkeiten
  • Kraft- und Schutztierreisen für Kinder
  • Unterstützung bei körperlichen Erkrankungen aller Art
  • Drogentherapie
  • Burn - Out - Syndrom      u.v.m.

(bei all den genannten Punkten u.U. begleitend und unterstützend zu therapeutischen Maßnahmen)   

 

 

 

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